• Felicia Cramer

DER GOLDENE SCHNITT – GEOMETRIE DER SCHÖNHEIT 

Die Entscheidung ob wir jemanden schön finden fällt in Sekundenbruchteilen. Nach 400 Millisekunden steht bereits der erste Eindruck fest. Schon die antiken Griechen (der Mathematiker Euklid, ca. 300 v. Chr.) fanden den goldenen Schnitt - auch als Phi oder göttliche Proportion bezeichnet- und wandten ihn in Kunst und Architektur an. 


Übrigens

Der große Künstler und Wissenschaftler Leonardo da Vinci hat als erster für die Berechnung ästhetischer Proportionen des menschlichen Körpers den Goldenen Schnitt angewendet und schuf demnach die Mona Lisa.



MENSCHLICHE SCHÖNHEIT – ZUMINDEST DIE ÄUßERE

Ein Gesicht gilt als besonders schön, wenn dies die Proportionen des goldenen Schnittes aufweist und diese sind 1 : 1,618. 

Ein Beispiel sind die Mundwinkel, die so platziert sind, dass sie in einer Linie dem Mittelpunkt Ihrer Augen entsprechend liegen. Ein weiteres Beispiel sind die Nasenflügel, sie sollten nicht breiter als der Abstand zwischen Ihren beiden Augen sein. Beim Verhältnis Augen, Nase, Mund gilt dasselbe. Diese Zahl gilt auch als optimal für den Abstand zwischen den beiden Augenbrauen. 

Auch Symmetrie ist wichtig. Eine kleine gerade Nase, große Augen, gleichmäßig gerundete Wangen, eine hohe Stirn, leicht gebräunte Haut und volle Lippen lassen eine Frau besonders hübsch erscheinen. Männern steht dafür ein markantes kräftiges Kinn.


Schönheit gibt es eben doch nach Maß!

Bereits nach der Vorzeichnung, bei der wir Deine Vorzüge hervorheben und Unregelmäßigkeiten ausgleichen, wirst Du staunen: Es existiert ein Naturgesetz der Ästhetik! 

Durch die genaue Vermessung mit einem besonderen kosmetischen Zirkel werden nach der Augenbrauenbehandlung im Beauty Atelier beide Augenbrauen symmetrisch aussehen, den richtigen Bogen und die für dich exakte Position haben. Selbstverständlich jeweils auch dem Alter entsprechend. Für jeden Augenbrauen-Typ die optimale Formel. 

Mit einer zarten Wimpernkranzverdichtung lassen wir Deine Augen größer und strahlender wirken. Ob Du gut geschlafen hast oder nicht- Sie wirken frisch und erhohlt. 

Deine Lippen gestalten wir formschön. Durch die Verwendung vieler visagistischer Tricks auch beim dauerhaften Make-up, wirken sie anschließend voller, bei Bedarf auch ein wenig größer und somit jünger und sinnlicher. Sogar vorhandene Fältchen können wir optisch wegzaubern. 

Für einen natürlich schönen, ästhetischen Gesichtsausdruck. 


Übrigens

Dass die meisten Menschen einig sind darüber, dass man mit diesen Voraussetzungen hübsch ist, liegt an unseren Genen. Gleichmäßige Körperproportionen und Jugend bedeuten, dass die Person mit großer Wahrscheinlichkeit gesund und fortpflanzungsfähig ist- auf nichts anderes kam es unseren Steinzeit-Vorfahren an.


Harmonisch geschnittene Gesichter gelten zwar als besonders schön, bei der Beurteilung von Schönheit spielen natürlich aber immer auch die individuellen Vorlieben einer Person, der eigene Geschmack, Kultur und Lebensumfeld eine maßgebende Rolle. Wo Nahrungsmangel herrscht, gelten füllige Frauen als gesünder und attraktiver. In den Industrieländern ist es andersherum. Hier gelten Schlanke als dynamischer. 

Außerdem empfindet man als hübsch, was Zugehörigkeit zu einer Gruppe symbolisiert. Tonscheiben in der Unterlippe (beim afrikanischen Mursi-Stamm), ein greller Irokesenschnitt oder spektakuläre Spinnennetz-Verzierungen im Gesicht. 

Schließlich hat es mit den eigenen Wünschen und Sehnsüchten zu tun, was man hübsch findet.

Der Mann mit Beschützerinstinkt zieht eine kleine Frau dem 1,80m-Model vor, der Italien-Fan mag lieber Dunkelhaarige, und wer mit seiner Frau am liebsten Gemeinsamkeiten teilt und über Kinofilme diskutiert, dem sind herkömmliche Schönheitsideale vielleicht gar nicht so wichtig. 

Wir können nun die Architektur der Natur erfassen und das Schöne als eine Offenbarung geheimer Naturgesetze verstehen. Aber auch das Irrationale und das Nichtberechenbare sind Bestandteile der Natur. Als Teil des Schönen und wunderbarem Ganzen. 

Die Natur 

“... sie schafft ewig neue Gestalten; was da ist, war noch nie; was war, kommt nicht wieder – alles ist neu und doch immer das Alte.“

– Goethes Werke 1893

14 Ansichten